microsoft's miese geschäftspraktiken

free software, geeky, linux — 5.02.2010

microsoft hat eine monopolstellung im bereich von betriebssystemen für desktop computer (microsoft windows) und office anwendungen (microsoft office), und ist in den letzten zwei jahrzehnten insbesondere dank diesen zwei produkten zu einem gigantischen grosskonzern mit einem börsenwert von aktuell 246.13 Mrd. USD und ca. 93.000 Mitarbeitern angewachsen. es ist absolut kein geheimnis, aber leider dennoch vielerorts nicht bekannt genug, dass microsoft seit vielen jahren fiese und teilweise sogar illegale geschäftspraktiken anwendet, um ihr software-imperium aufzubauen und zu erhalten. die wichtigsten informationen dazu habe ich hier kurz zusammengefasst, wobei ich technische details so weit es ging ausgeblendet habe, damit sich auch technisch nicht-interessierte schnell eine meinung bilden können. meiner meinung nach sollte sich jeder, der microsoft-software verwendet, über die folgenden punkte im klaren sein.

anmerkung: einige der brisanteren informationen stammen aus internen, eigentlich geheimen microsoft-emails, die im rahmen einer gerichtsverhandlung (comes vs. microsoft litigation) ans licht gekommen sind.

  • microsoft wurde wiederholt und in ganz verschiedenen ländern der welt wegen missbrauch seiner monopolstellung gerichtlich verurteilt. so benutzten sie z.B. ihre monopolstellung im betriebssystemmarkt, um ihre vormacht im bereich der webbrowser zu erhalten (der konkurrent netscape wurde so zerquetscht, wofür microsoft im nachhinein kartellrechtlich verurteilt wurde). allein in europa hat microsoft wegen derartiger vergehen durch die wettbewerbskommission der EU eine absolut rekordverdächtige bussgeldsumme von 1.68 Milliarden Euro angehäuft. trotzdem ist nicht erkennbar, dass die firma einsichtig wäre: im jahr 2009 musste microsoft wiederum von der EU-wettbewerbskommission gezwungen werden, den windows-käufern eine faire wahl des webbrowsers zu ermöglichen.
    gerichtsverfahren gab es auch in südkorea (2005, mit millionenbusse) und den USA (ab 1998, endete mit einer “einigung”). der richter im amerikanischen gerichtsverfahren sagte u.a. folgendes:

    Microsoft executives had "proved, time and time again, to be inaccurate, misleading, evasive, and transparently false. ... Microsoft is a company with an institutional disdain for both the truth and for rules of law that lesser entities must respect. It is also a company whose senior management is not averse to offering specious testimony to support spurious defenses to claims of its wrongdoing."

  • microsoft ist absichtlich inkompatibel. statt es den benutzern verschiedener computersysteme einfacher zu machen, daten und dokumente auszutauschen, macht microsoft dies vorsätzlich schwieriger. das gehört zur firmenstrategie: es soll den kunden damit möglichst schwer gemacht werden, zu einem konkurrenten umzusteigen. im fachjargon nennt man dies vendor-lockin, also die bindung an einen einzelnen hersteller, und microsoft hat diese technik zur perfektion gebracht. man könnte auch von einer falle sprechen: ist der kunde erst einmal reingetappt, hat er es so schwer, zu einem konkurrenten zu wechseln, dass er fast sicher weiterhin die produkte dieses herstellers kaufen wird. genau so argumentiert ein manager von microsoft 1997 in einem internen memo: windows-applikationen seien so stark mit dem betriebssystem verflochten, dass die kunden enorme kosten hätten, wenn sie auf eine andere software umsteigen möchten. “es sind diese umstiegskosten”, schreibt er, “die den kunden die geduld geben, trotz all unserer fehler bei windows zu bleiben. [...] um es kurz zu machen: ohne dies [...] wären wir schon lange tot.” (meine übesetzung).
    pikanterweise sind es aber nicht nur die von microsoft geschaffenen formate und standards, die sie inkompatibel machen wollen. microsoft versucht auch, gängige und an und für sich betriebssystemunabhängige industriestandards (wie etwa das sogenannte ACPI, das die zusammenarbeit von hard- und software in einem computer regelt) so zu beeinflussen, dass sie nicht mehr richtig mit konkurrenzprodukten zusammenarbeiten. im fall von ACPI geht das zweifelsfrei aus einem internen email von bill gates von 1999 hervor, wo er vorschlägt, ACPI “Windows specific” zu machen, weil es ihn stört, dass es mit dem freien betriebssystem linux (ein konkurrenzprodukt zu windows), gut zusammenarbeitet.
    das heisst im klartext: microsoft arbeitet aktiv darauf hin, dass die welt der computertechnologie weniger kompatibel ist. es ist also in microsofts interesse, wenn du z.B. deine office dateien nicht problemlos mit deinen freunden/bekannten/geschäftspartnern austauschen kannst, sofern diese nicht auch microsoft software einsetzen.
  • microsoft kämpft vehement gegen offene, kompatible standards. es konnte wiederholt beobachtet werden, dass überall dort, wo herstellerübergreifende standards vorgeschlagen werden, die firma alle hebel in gang setzt, um stattdessen ein eigenes, nur von ihnen kontrolliertes format zu etablieren. ein gutes beispiel ist das von microsoft massiv torpedierte offene format ODF, das mit dem ziel erschaffen wurde, die interoperabilität von office anwendungen zu verbessern. statt sich dieser noblen sache anzuschliessen, erfand die firma lieber ein eigenes, von ihnen kontrolliertes format namens OOXML, das sie gegen ODF positionierten. obwohl es also mit ODF bereits einen herstellerübergreifenden ISO-standard für office dateien gab, erreichten sie es trotz guten gegenargumenten und nach einer stark umstrittenen und von vorwürfen von unregelmässigkeiten geprägten wahl, dass auch OOXML als zweiter standard von der ISO akzeptiert wurde. 1
    ein weiteres beispiel ist das dateiformat PDF, das sich als äusserst nützliches format für fertig formattierte dokumente einer grossen beliebtheit erfreut. microsoft hat sich aber immer gegen das format gesträubt, und unterstützt es auch heute noch nur sehr halbherzig, weil sie nicht die volle kontrolle darüber haben (es wurde von adobe erschaffen) und es deshalb nicht für ihre unfairen geschäftsmethoden missbrauchen können.

  • wenn sich plattformübergreifende standards bereits etabliert haben, hat microsoft in der vergangeheit wiederholt versucht, diese mittles einer embrace - extend - extinguish genannten strategie zu unterlaufen. microsoft nimmt sich innovativer technologien und standards an, erweitert diese so, dass sie nur noch zu ihren eigenen produkten kompatibel sind, und verbreitet diese modifizierten varianten weiter, um den standard / die plattformunabhängigkeit anzugreifen bzw. zu ruinieren. genau so haben sie es bei der programmiersprache java gemacht, womit sie allerdings gescheitert sind, und auch bei den web standards HTML und CSS haben sie so etwas versucht (vgl. hier).
  • es gehört zu microsofts "mission", analysten und moderatoren von gesprächspodien zu kaufen und akademiker durch das zusprechen von forschungsgeldern zu beeinflussen. dazu eine mail aus dem jahr 1997, geschrieben von james plamondon, damals ein hoher angestellter (“technical evangelist”) bei microsoft:

    “Our mission is to establish Microsoft's platforms as the de facto standards throughout the computer industry.... Working behind the scenes to orchestrate "independent" praise of our technology, and damnation of the enemy's, is a key evangelism function during the Slog [= interne Bezeichnung für eine Art “guerilla marketing”, Anmerkung von doink.ch]. "Independent" analyst's report should be issued, praising your technology and damning the competitors (or ignoring them). "Independent" consultants should write columns and articles, give conference presentations and moderate stacked panels, all on our behalf [...]. "Independent" academic sources should be cultivated and quoted (and research money granted). "Independent" courseware providers should start profiting from their early involvement in our technology. Every possible source of leverage should be sought and turned to our advantage.”

  • microsoft ist nicht im wettberwerb mit seinen konkurrenten, sondern im krieg mit seinen feinden. ich zitiere dazu wiederum aus einem internen dokument (titel beachten!):

    Evangelism Is War

    Our mission is to establish Microsoft's platforms as the de facto standards throughout the computer industry. Our enemies are the vendors of platforms that compete with ours: Netscape, Sun, IBM, Oracle, Lotus, etc. The field of battle is the software industry. Success is measured in shipping applications. Every line of code that is written to our standards is a small victory; every line of code that is written to any other standard, is a small defeat. Total victory, for DRG, is the universal adoption of our standards by developers, as this is an important step towards total victory for Microsoft itself: 'A computer on every desk and in every home, running Microsoft software.'”

  • microsoft geschäftet absolut skrupellos, selbst wenn es um humanitäre projekte geht. das vom informatikprofessor negroponte gestartete one laptop per child-projekt, bei dem es darum geht, kindern in entwicklungsländern zu bildungszwecken einen extrem kleinen, billigen computer zur verfügung zu stellen, sollte ursprünglich ausschliesslich mit open source software (linux) laufen. doch wie aus internen emails hervorgeht, waren microsoft alle mittel recht, um das offene betriebssystem auf den prestigeträchtigen OLPC-computern durch microsoft-software zu verdrängen. sie schreckten nicht einmal davor zurück, dem projektleiter negroponte eine summe von $10-30 Mio. USD für den ausbau des forschungslabors an seiner universität anzubieten, damit er auf die linie von microsoft umschwenke. resultat: das OLPC arbeitet nun eng mit microsoft zusammen, damit auch windows auf dem gerät laufen könne.
  • microsoft benutzt software-patente als waffen. im bereits oben genannten email von bill gates spricht er von der möglichkeit, software-patente zu benutzen, um konkurrenzsoftware zu benachteiligen. software-patente sind an und für sich sehr umstritten und viele leute (inkl. ich) meinen, es sollten überhaupt keine patente auf software vergeben werden. die enorme grösse und die finanziellen mittel des konzerns machen es für kleinere konkurrenten extrem schwierig, sich gegen patentansprüche von microsoft zu wehren. der derzeitige microsoft-chef ballmer lässt keine gelegenheit verstreichen, ohne zu betonen, dass sie die sogenannte “patent-keule” gegen ihre konkurrenten und insbesondere auch gegen open source software einsetzen könn(t)en.
  • microsoft macht grossen druck auf pc-verkäufer, damit sie ausschliesslich pcs mit windows ausliefern. da die pc-verkäufer aufgrund der momentanen vormachtsstellung von windows darauf angewiesen sind, mit microsoft im geschäft zu bleiben, müssen sie sich wohl oder übel dem druck fügen und können keine computer mit alternativer software verkaufen. das resultat davon ist, dass es nicht nur für konkurrenten fast unmöglich ist, im markt fuss zu fassen, sondern dass auch noch diejenigen kunden, die kein windows wollen, praktisch gezwungen werden, für windows mitbezahlen -- selbst wenn sie es nach dem erwerb sofort zu löschen gedenken.2
  • es gibt anzeichen dafür, dass microsoft versucht, die open-source szene zu unterwandern/spalten. das ist schwer zu beweisen, aber einiges deutet darauf hin, z.b. dass microsoft abkommen mit einigen linux-firmen (wie den deal mit novell) abgeschlossen hat, wodurch nun einige linuxnutzer von patentstreitigkeiten geschützt sind, andere jedoch nicht. dies hat zu einigem streit und der bildung von “lagern” in der linux community geführt. ausserdem gibt es seit einer weile starke bestrebungen, die microsoft-programmiersprache c# in linuxdistributionen aufzunehmen, wodurch sich die linux-anbieter einer gefahr von zukünftigen patentansprüchen von seiten microsofts aussetzen.
  • microsoft unterhält 'schwarze listen' von journalisten, die ihnen nicht passen. auch dies ist aufgrund von internen dokumenten aus gerichtsverhandlungen publik geworden, und mindestens ein journalist behauptet, aufgrund von drohungen von microsoft gegenüber seinem arbeitsgeber seinen job verloren zu haben.
  • microsoft wirbt mit unlauteren mitteln. microsoft gibt immer wieder bei “unabhängigen” instituten studien in auftrag, deren resultate die überlegenheit der microsoft-produkte nachweisen sollen. diese von microsoft anschliessend für werbung verwendeten studien waren teilweise derart irreführend/gefälscht, dass sie gerichtlich gestoppt werden mussten.
  • microsoft beschimpft und beleidigt konkurrierende softwareprojekte. das von microsoft als konkurrenz angesehene freie betriebssystem linux wurde von der obersten führungsetage von microsoft unter anderem als krebsgeschwür diffamiert, das andere software “infiziere” (gemeint war das copyleft-prinzip der von linux genutzten GPL-lizenz), und es sei ausserdem kommunistisch (was zweifelsfrei abwertend gemeint war). der ms-gründer bill gates bezeichnet den kampf gegen linux sogar als jihad.
  • microsoft verstösst in china gegen die menschenrechte. zusammen mit anderen technologiefirmen wie yahoo, aber im gegensatz zu google, ist microsoft weiterhin daran beteiligt, in china zugunsten ihres firmenprofites gegen das menschenrecht der freien meinungsäusserung zu verstossen. sie kommen den wünschen der pekinger regierung nach, regierungskritische, für demokratie werbende internetseiten zu zensieren.
  • microsoft hat die finger tief in der politik drin. der grosskonzern gibt enorme summen aus, um politiker zu beeinflussen: zwischen 2007 und 2009 gab die firma jährlich zwischen $6.7 und $9 Mio. USD für lobbying in washington aus. das sind wohlgemerkt nur die offiziell deklarierten beträge, und betreffen nur die ausgaben in washington DC. sogar in der schweiz hat microsoft die finger drin: 2008 wurde die position des schweizerischen preisüberwachers neu besetzt, zu dessen aufgaben u.a. die überwachung von marktmächtigen unternehmen und kartellen gehört. und wer bekam die stelle? just ein mann, der bis anhin manager bei microsoft war - notabene einer firma, die wegen wiederholtem monopolmissbrauchs weltweit zu rekordbussen verurteilt worden ist.
  • links
    linux für alle - warum nicht windows
    groklaw - insiderinformationen u.a. zu microsofts gerichtsverfahren
    wikipedia - criticism of microsoft
    the importance of open file formats
    wikipedia - freie software
    free software foundation (europe)

    1. OOXML ist damit zwar auch ein offenes format, doch sollte man bedenken, dass es microsoft nur deshalb offengelegt hat, weil es mittlerweile von zahlreichen regierungen auf der welt vorgeschrieben ist, dass amtliche dokumente in einem offenen format gespeichert werden müssen, wodurch microsoft quasi gezwungen wurde, nicht länger auf ein proprietäres format zu setzen. andernfalls hätten sie keine office software mehr an regierungen verkaufen können. []
    2. löbliche ausnahme ist die firma dell, die sich seit kurzem nicht mehr länger von microsoft in die knie zwingen lässt. []

an X11 keyboard layout for scholars of old germanic

diss, how-to, linguistik, linux, uni, vgs — 21.11.2009

as an historical linguist dealing with old germanic languages, i need a convenient way to input special characters on my computer. since I want to be able to use these characters across all my applications (text editor, office suite, email-client, browser), a per-application solution is not a good idea. a better approach is to change the keyboard layout system wide. luckily, this can be achieved easily on a linux system by customizing one of the predefined X11 keyboard layouts. in my case, i came to the conclusion that it was best to modify the existing keyboard layout definition for us-english (called “us”) by adding a new “layout variant“, which i decided to call “altgr-gmc”. as you can see, every key is bound to four different characters. the characters on the right side of every key can be accessed by using AltGr (bottom right) and AltGr+SHIFT (top right) as modifiers.

here's what i came up with (click for a larger image):
altgr-gmc keyboard layout

the distribution of characters across the keyboard is somewhat arbitrary, though i tried to keep compatibility to “altgr-intl” if possible, and i strived to make the rest as intuitive as possible (r-sounds on the r-button, combining diacritical mark for a stroke below on the hyphen-button, since it sort of looks like a little rotated hyphen etc.).

if you want to give it a try, follow these instructions (root permissions required for all steps):

  1. adding the new layout variant
    open the file /usr/share/X11/xkb/symbols/us and append these lines at the end of it.
  2. enabling it in X11
    edit /usr/share/X11/xkb/rules/evdev.xml and add the following lines at a suitable position (e.g. after the entry for “altgr-intl”):

            <variant>
              <configItem>
                <name>altgr-gmc</name>
                <description>for Old Germanic</description>
                <languageList><iso639Id>eng</iso639Id>
                              <iso639Id>fra</iso639Id>
                              <iso639Id>ger</iso639Id></languageList>
              </configItem>
            </variant>

    you may also want to make a corresponding change in /usr/share/X11/xkb/rules/evdev.lst for consistency's sake (it doesn't seem to be required).

  3. setting it as system default
    open /etc/default/console-setup and set XKBVARIANT to "altgr-gmc". make sure that the variable XKBLAYOUT points to the file that you modified in step 1 ("us")
  4. restart your computer

(this was all done on a xubuntu 9.10 system. should also work on any other recent ubuntu installation.)

a few problems remain, mostly related to the handling of combining diacritical marks. contrary to my initial plans, i ended up refraining from the use of “dead keys” in favour of using combining diacritical marks throughout. this happened for consistency's sake. in general, i prefer to use precomposed characters (which is what the “dead keys” give you), but since precomposed characters are not available for all the desired combinations, it's unavoidable to use combining diacritical marks in some cases, and because of that it seemed better to me to use the latter throughout. of course it would be best to have a “fall back strategy”, so that precomposed characters will be used whenever possible, and combining diacritical marks elsewhere. such a solution doesn't seem possible currently, however, since you can only use a key either as a “dead key” (which will give you no character at all in the case that you choose an unavailable combination) or to have it produce a combining diacritical mark.

a second thing that's been irritating me is that the handling of combining diacritical marks seems to be very inconsistent across applications and fonts. strangely, changing the font of my text editor does not only change the way the marks are displayed in the editor window (sometimes combined, sometimes simply next to each other), but it can also (in some cases) change the order in which i need to input the base letter and the modifier: depending on the current font, i sometimes have to type the diacritical mark before and sometimes after the letter i want to modify... isn't that odd?

another issue is that stacking diacritical marks is messy. often, the marks will end up being superimposed on each other instead of being stacked. it's basically a matter of trial and error to see what will work and what won't :(

so here's a sample of what you can do with “altgr-gmc”, including some fancy (but not always neatly typeset) stacked diacritical marks:

altgr-gmc-sample

links:
http://people.uleth.ca/~daniel.odonnell/Blog/custom-keyboard-in-linuxx11
http://www.mufi.info/ Medieval Unicode Font Initiative
http://unicode.org/charts/
http://unicode-search.net
http://en.wikipedia.org/wiki/Unicode

how to remove black borders from a PDF

how-to, linux, uni — 21.07.2009

our copy machines at the university can scan documents and send them to an email address. how convenient! however, when you scan pages from a book, the page-size will most likely not match the exact size of an A4 paper, resulting in a PDF document that has black borders on the side and/or the bottom. this is bad, because printing these pages later will waste a lot of ink. that's why i've been looking for an easy way to crop PDF documents on linux, and i've finally found out how to do this:

pdfcrop --margins '0 0 0 -50' --clip report.pdf

this will remove 50 bp from the bottom of every page of the PDF.

on my distro, pdfcrop is provided by the package 'texlive-extra-utils', so you'll need to install this if you don't have it already.

matching hard- and software

geeky, linux — 20.05.2009

“If a company designs both hardware and software,
it can build much better systems than if they only design the
software. That's why Apple's iPhone is so much better than
Microsoft phones.”

this statement comes from larry ellison, oracle's CEO, in a recent reuters interview.

what he says is a simple truth, almost trivial, yet it can't be stressed enough how significant it is. while i personally couldn't care less about phones, the statement holds of course just as well for desktop / laptop computers. frankly, both windows and linux desktop OSes work crappily on many computers today. you will get devices without proper support, driver issues, incompatibilities between components and all sorts of other problems. and this problem will never go away as long as the hardware and the software are not engineered together. there are literally quintillions of different PC devices / components out there today, and there is just no way any OS could ever support all of them - and all combinations of them - equally well.

the solution, then, is to buy hardware and software that comes from the same company and has been designed to work together. both windows and linux fail in this regard, only apple (and sun) get this right as of today. and this is IMHO the main reason while apple is so successful these days. it's just not possible to get the same stability and reliability with an OS that is supposed to work "on any PC hardware".

hopefully, we will get linux computers at some point in the future that are engineered in this way. the company could make money from the hardware, and the software could still be free/open source. i at least would be happy to pay the extra charge.