recently, i noticed that the locate command on my ubuntu system didn’t work as expected. it simply didn’t list files located in my $HOME dir, while it did still list files in the system directories. it took me a while to figure out that this behaviour was due to the fact that i decided to check the “encrypt home dir” option when i last (re-)installed the OS.
on second thought, it makes sense that it works that way, since the command to update locate‘s database (updatedb.mlocate on ubuntu) is run as a root cronjob, and as such it can’t access the filesystem while it’s encrypted. on the other hand, understanding this requires quite a bit of prior knowledge about how locate works, and i think it’s a bit rough to let the users figure this out all by themselves, without as much as a warning. the situation would be much improved if locate would at least spit out a warning that it can’t access the home dir, instead of the ominous silence, from which we usually conclude that no matching files exist on the disk.
after some googling, i found a good solution for this problem. this guide explains how to set up locate to store a separate, user-specific database inside the encrypted home directory. this also requires a user-specific cronjob. after following that guide, locate once again works just as expected on my system.
vor gut einer woche war ich in der stadt basel, genauer gesagt auf der batterieanlage. bei dieser gelegenheit haben meine begleiter und ich uns gefragt, was es mit dem namen batterie auf sich hat, und ob es sich um dasselbe wort handelt wie bei batterie im sinn von ‘mobiler energiespeicher’.
nun zeigt sich, dass das wort batterie im deutschen seit dem 17. jahrhundert existiert und zunächst einen militärischen verwendungszweck hat. es bezeichnet eine aus mehreren einheiten bestehende artillerieeinheit. offenbar war die präzision der kanonen damals noch so schlecht, dass man jeweils mehrere kanoneneinheiten zu einer gruppe zusammenfasste und auf das selbe ziel schiessen liess, um die chance zu erhöhen, einen treffer zu landen. in dieser bedeutung ist das wort aus dem französischen bezogen, vgl. franz. batterie, eigentlich wörtlich ‘das schlagen’ (vom verb battre ‘schlagen’). auch der militärische ausdruck bataillon ‘militärischer verband’ geht auf diese grundlage zurück.
später wurde das wort auch auf den ort übertragen, wo sich die batterie befindet – also den artilleriestützpunkt. in diesem sinn ist also die batterieanlage in basel zu verstehen.
bei der batterie im sinn von ‘mobiler energiespeicher’ handelt es sich offenbar etymologisch gesehen tatsächlich um das selbe wort. im deutschen kommt es in dieser bedeutung erst seit dem 18. jh. vor und wurde über engl. battery vermittelt. wie es zu dieser bedeutungsübertragung kam scheint nicht restlos geklärt, aber die etymologen meinen, es dürfte etwas damit zu tun gehabt haben, dass bei einer batterie (‘artillerieeinheit’) – wie gesagt – mehrere kanonen zu einer einheit kombiniert wurden, um einen bestimmten wirkungsgrad zu erreichen. historische batterien (im sinn von ‘energiespeicher’) sind nämlich ebenfalls aus mehreren elementen aufgebaut, da sie erst durch die reihenschaltung mehrerer galvanischer zellen die gewünschte wirkung entfalten.
referenzen
kluge, f. & seebold, e. (2002): etymologisches wörterbuch der deutschen sprache. berlin. 24. auflage.
pfeifer, w. (1997): etymologisches wörterbuch des deutschen. münchen. 3. auflage.
wyld, h. c. (1961): the universal dictionary of the english language. london.